WIE VERÄNDERT KI DIE SUCHE NACH BILDERN?

Menschen suchen längst nicht mehr ausschließlich mit Texten. Sie fotografieren Produkte, markieren Objekte auf ihrem Bildschirm oder stellen Fragen zu dem, was sie gerade sehen. Google Lens kann visuelle Merkmale erkennen und dazu passende Informationen und Suchergebnisse liefern. Auch KI-gestützte Suchsysteme können Bilder und die dazugehörigen Website-Inhalte in ihre Verarbeitung einbeziehen.

Für Unternehmen entstehen dadurch zusätzliche Möglichkeiten, mit ihren Produkten, Referenzen und Leistungen entdeckt zu werden. Doch ein Bild allein erzählt nicht immer die ganze Geschichte. Welches Produkt ist zu sehen? Welche Leistung wird gezeigt? Zu welchem Unternehmen gehört das Motiv?

Professionelle Fotografie und eine durchdachte digitale Einbindung gehören deshalb immer stärker zusammen.

SECHS FAKTOREN FÜR SICHTBARE BILDER

  1. Motiv Zeigt das Bild, wonach Menschen suchen? Ein aussagekräftiges Foto sollte Produkte, Leistungen oder Arbeitsprozesse erkennbar darstellen. Perspektive, Bildausschnitt und Bildqualität beeinflussen, wie gut ein Motiv seinen Inhalt vermittelt.
  2. Dateiname Ist bereits am Dateinamen erkennbar, was zu sehen ist? Statt IMG_1234.jpg helfen kurze, beschreibende Dateinamen bei der Einordnung. Dabei zählt eine treffende Beschreibung, nicht die möglichst häufige Verwendung von Keywords.
  3. ALT-Text Wie lässt sich das Bild mit Worten beschreiben? Der Alt-Text erklärt den wesentlichen Bildinhalt und unterstützt die Barrierefreiheit. Er hilft auch Suchmaschinen, das Motiv im Zusammenhang mit der Website zu verstehen.
  4. Kontext Welche Informationen stehen rund um das Bild? Eine passende Überschrift, ein erklärender Text und eine sinnvolle Bildunterschrift helfen dabei, den fachlichen Zusammenhang herzustellen. Besonders bei komplexen Produkten und Dienstleistungen ist das wichtig.
  5. Technik Kann Google die Bilddatei überhaupt abrufen? Geeignete Dateiformate, kurze Ladezeiten und eine technisch korrekte Einbindung sind wichtige Voraussetzungen. Bilder, die ausschließlich als CSS-Hintergrund eingebunden sind, werden von Google nicht wie reguläre HTML-Bilder indexiert.
  6. Herkunft Wer hat das Bild erstellt und wie darf es genutzt werden? Bildmetadaten können Informationen über Urheber, Nutzungsrechte und gegebenenfalls die digitale Entstehung enthalten. Das schafft zusätzliche Transparenz und kann die Darstellung entsprechender Bildinformationen in Google unterstützen.

Projekte, die zeigen, wie wir arbeiten.

Hier ein paar aufgewählte Projekte, wie wir unsere Kunden unterstützen konnten.

Alle Projekte

WIE SICHTBAR SIND IHRE BILDER WIRKLICH?

Machen Sie den Bildercheck.

Öffnen Sie eine wichtige Leistungsseite oder Referenz Ihres Unternehmens und wählen Sie drei Bilder aus. Prüfen Sie anschließend:

1. Beschreiben die Alt-Texte tatsächlich, was auf den Bildern zu sehen ist?

2. Erklären die umgebenden Inhalte, welche Produkte, Leistungen oder Kompetenzen gezeigt werden?

3. Sind die Bilder technisch zugänglich, in guter Qualität und für die Website optimiert?

Wenn Sie mehrere Fragen nicht beantworten können, lohnt sich eine genauere Prüfung. Vielleicht braucht Ihre Website keine neuen Bilder. Sondern zunächst eine bessere Einbindung der vorhandenen Motive.

Denn auch die beste Fotografie kann ihre digitale Wirkung nur entfalten, wenn sie richtig eingesetzt wird.

 

GUTE FOTOGRAFIE DENKT WEITER.

Ein starkes Motiv entsteht durch die richtige Perspektive, gutes Licht und ein Gespür für Menschen und Marken. Aber die Arbeit endet nicht mit dem letzten Foto. 

Bei Hagenhoff verbinden wir professionelle Fotografie mit Contentstrategie, Webdesign und digitaler Sichtbarkeit. Wir entwickeln Bildwelten, die Unternehmen authentisch zeigen und ihre Leistungen verständlich vermitteln. Damit aus einem guten Foto ein wertvoller Bestandteil der Unternehmenskommunikation wird.

STRATEGISCHE BERATUNG KANN FÖRDERFÄHIG SEIN.

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Die Entwicklung einer Bildstrategie kann Bestandteil einer umfassenderen Marken- und Kommunikationsberatung sein.

Entsprechende Beratungsleistungen können unter bestimmten Voraussetzungen förderfähig sein. Als entsprechend qualifizierte Agentur prüfen wir gemeinsam, ob für Ihr strategisches Vorhaben eine passende Förderung infrage kommt.

Siegel: Verifizierte Unternehmensberatung für staatliche Förderung

HÄUFIGE FRAGEN ZU BILDER SEO, GOOGLE LENS UND KI

Für die Suchmaschinenoptimierung von Bildern sind mehrere Faktoren wichtig.

Dazu gehören hochwertige und aussagekräftige Motive, beschreibende Dateinamen, sinnvolle Alt-Texte und relevante Inhalte auf der Seite, auf der das Bild verwendet wird.

Ebenso wichtig ist die technische Einbindung. Bilder sollten über geeignete HTML-Bildelemente abrufbar sein und in einem von Google unterstützten Format vorliegen.

KI-gestützte Suchsysteme können Bildinhalte und ergänzende Informationen berücksichtigen. Es gibt jedoch keine einheitliche Methode, die eine bevorzugte Darstellung in allen KI-Systemen garantiert.

Deshalb sollte die Bildoptimierung vor allem darauf ausgerichtet sein, relevante Informationen zugänglich und verständlich bereitzustellen.

Der Alt-Text beschreibt den wesentlichen Inhalt eines Bildes. Er unterstützt insbesondere Menschen, die Bilder nicht sehen können und auf Screenreader angewiesen sind.

Gleichzeitig verwendet Google den Alt-Text als eine von mehreren Informationsquellen zur Einordnung von Bildern.

Ein guter Alt-Text ist möglichst konkret und beschreibt das tatsächlich Sichtbare.

Statt „Industriefotografie Maschinenbau Produktion Qualität“ ist beispielsweise „Mitarbeiter prüft ein Aluminiumbauteil an einer CNC-Maschine“ deutlich hilfreicher.

Eine starre maximale Zeichenanzahl gibt es nicht. Die Beschreibung sollte so kurz wie möglich und so ausführlich wie nötig sein.

Das wiederholte Einfügen von Keywords ist dagegen weder für die Barrierefreiheit noch für die Suchmaschinenoptimierung sinnvoll.

Google Lens nutzt visuelle Informationen, um Objekte und Motive zu erkennen und passende Suchergebnisse zu finden.

Unternehmen können dafür gute Voraussetzungen schaffen, indem sie aussagekräftige Produktbilder verwenden und diese auf technisch zugänglichen, inhaltlich passenden Seiten einbinden.

Bei Produkten sind außerdem konkrete Produktinformationen, eindeutige Bezeichnungen und gegebenenfalls passende strukturierte Daten hilfreich.

Es gibt jedoch keine besondere Google-Lens-Auszeichnung, mit der sich eine Platzierung garantieren lässt.

Die bewährten Empfehlungen zur Bildoptimierung bleiben deshalb die wichtigste Grundlage.

Google unterstützt unter anderem JPEG, PNG, WebP, AVIF, GIF und SVG.

Für viele fotografische Website-Motive eignen sich WebP und AVIF, weil diese Formate eine gute Bildqualität bei vergleichsweise kleinen Dateigrößen ermöglichen können.

JPEG bleibt ebenfalls weit verbreitet. PNG kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn bestimmte Transparenz- oder Qualitätsanforderungen bestehen.

Entscheidend ist nicht allein das Format, sondern das Zusammenspiel aus Bildqualität, Dateigröße, Abmessungen und technischer Einbindung.

Responsive Bildgrößen helfen dabei, auf unterschiedlichen Geräten passende Dateien auszuliefern.

Eine schnelle Website verbessert die Nutzererfahrung und schafft gute technische Voraussetzungen für die Suchmaschinenoptimierung.

Google kann viele Inhalte einer Website technisch verarbeiten. Für die Indexierung in Google Bilder empfiehlt Google jedoch ausdrücklich reguläre HTML-Bildelemente.

Bilder, die ausschließlich über CSS als Hintergrund eingebunden werden, werden von Google nicht wie normale HTML-Bilder indexiert.

Das kann insbesondere bei großen Website-Headern, Referenzbildern oder aufwendig gestalteten visuellen Elementen relevant sein.

Wenn ein Motiv inhaltlich wichtig ist und in der Bildersuche gefunden werden soll, sollte seine technische Einbindung entsprechend geplant werden.

Dekorative Bilder können weiterhin als Hintergrund eingesetzt werden. Entscheidend ist ihre Aufgabe innerhalb der Seite.

Die Google Search Console bietet einen Leistungsbericht für die Bildersuche.

Unternehmen können dort unter anderem prüfen, bei welchen Suchanfragen ihre Seiten über Google Bilder erscheinen und wie viele Impressionen und Klicks entstehen.

Auch die Entwicklung der wichtigsten Bild-Landingpages kann beobachtet werden.

Zusätzlich lassen sich in der Search Console multimodale Websuchen auswerten, bei denen Bilder als Teil der Suche verwendet werden. Dazu gehören beispielsweise bestimmte Suchen über Google Lens.

Wichtig ist, diese Daten richtig einzuordnen. Eine erhöhte Sichtbarkeit führt nicht automatisch zu mehr Anfragen oder Kunden.

Deshalb sollte auch betrachtet werden, ob die Besucher anschließend passende Leistungen entdecken, Kontakt aufnehmen oder andere gewünschte Aktionen durchführen.

BEREIT FÜR BILDER, DIE MEHR ERREICHEN?

Ihre Bilder sollen nicht nur gut aussehen, sondern Ihre Marke stärken, Leistungen erklären und digital besser gefunden werden? Dann lassen Sie uns gemeinsam schauen, welche Motive Ihr Unternehmen braucht und wie wir diese professionell produzieren und sinnvoll einsetzen. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen.

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